Schiffsmeldungen, Paul-Ernst-Wilke-Atelier, Bremerhaven 2016

Lloyd Werft und MWB Motorenwerke Bremerhaven, 1996 – 2000 – 2016.

Fotos auf MDF-Platten. Originale: Fotos und Malerei auf Hartfaser.

AlcyoneAlcyone KopieBürgermeister SmidtBürgermeister Smidt KopieElma TresElma Tres KopieErica IIErica II KopieEva MariaEva Maria Kopie

Herald of Free Enterprise (2)

Herald of Free Enterprise   Westdeutschland; RoRo-Schiff; Compañia Naviera S.A. 1980; Schichau Unterweser, Bremerhaven; 13.601 BRZ; 131,91 x 23,19 x 5,72 m.

Das Schiff kenterte am 6. März 1987 bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Seebrügge. 193 von den 623 Personen an Bord starben. 1988 wurde das Schiff gehoben und verschrottet.

Johannes Krüss

Johannes Krüss    Westdeutschland; Trawler; Carl Kämpf, Bremerhaven; 1956; Seebeck-Werft, Bremerhaven; 659 BRT; 56 x 9,15 x 18,29 m.

Südlich von Kap Farvel (Grönland) verschwand in der Zeit zwischen dem 28. Februar und dem 2. März 1967 der Bremerhavener Fischdampfer Johannes Krüss spurlos, nachdem er sich an diesem Tag bis zum Erreichen der vorgesehenen Fangründe abmeldete. Die 22-köpfige Besatzung starb beim Untergang. Die Unglücksursache konnte nicht geklärt werden; es wurde vermutet, dass das Schiff der Schiffsvereisung zum Opfer fiel.

Marine SkyMarine Sky KopieMercatorMercator KopieNauticNautic KopiePaxPax KopieNevadaNevada KopiePegaPega KopieSanta CandidaSanta Candida KopieSchütting ISchütting I KopieVishva KusumVishva Kusum Kopie           Pangani   R. C. Rickmers

Pangani Deutschland, Viermastbark; F. Laeisz, Hamburg, 1903; Joh. C. Tecklenborg, Geestemünde; 3054 BRT.

Die Pangani gehörte zu den Schiffen der sogenannten Flying P-Linern. Im Januar sank sie im Ärmelkanal nach einem Zusammenstoß mit dem französischen Dampfer Phryné, wobei 30 der 34 Mann Besatzung ums Leben kamen.

R. C. Rickmers Deutschland, Fünfmastbark, Auxiliar-Segler, Frachtsegler; Rickmers Reismühlen, Rhederei und Schiffbau A.-G., 1906; Bremerhaven, 5.633 BRT; 146 x 16,30 x 8,20 m.

Bei Beginn des Ersten Weltkriegs lag die große Bark in Cardiff zur Übernahme einer Kohlenladung; die britische Admiralität beschlagnahmte sie und taufte sie in Neath um. Die britische Schiffsmannschaft hatte Probleme mit der Führung des riesigen Seglers. Unter englischer Flagge wurde sie am 27. März 1917 – mit einer Ladung Zucker von Mauritius kommend – 30 Seemeilen südöstlich von Fastnet (Irland) vom Unterseeboot U 66 der deutschen Kaiserlichen Marine versenkt.

Thor

Thor   Deutschland; Fischdampfer; Bremerhaven

Bei den Orkneys wurde am 8. März 1952 der Fischdampfer Thor im Orkan von mehreren Riesenwellen getroffen und kenterte. Das Schiff sank so schnell, dass kein Notruf mehr abgesetzt werden konnte. Lediglich der Steuermann konnte gerettet werden, alle übrigen Besatzungsmitglieder fanden den Tod.

Sagitta

Sagitta   Deutschland, Fischdampfer; Friedrich Busse & Co; 1885;  F. W. Wencke, Bremerhaven, 33,14 x 38 x 3,20 m.

Die Sagitta lief am 26. März 1901 unter dem Kommando des Geestemünder Kapitän Bültjer zu ihrer 636. Fangreise nach Island aus und wurde letztmals am 5. April vor Island beim Fischen gesichtet. Das Bremerhavener Seeamt erklärte den Fischdampfer Sagitta für verschollen. Es wurde angenommen, dass der Dampfer während eines Sturms untergegangen war.

 

 

 

 

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